18.08. - 22.10.26
Ellinor Euler
Installation & Skulptur
„Metarmorphose ist eine Hommage an die Schönheit der Verwandlung“
Ellinor Euler beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit Struktur, Wiederholung und räumlichen Zusammenhängen. Geprägt durch ihre Ausbildung als Architektin entwickelt sie eine eigene Formensprache zwischen Zeichnung, Objekt und Raum.
Die Linie, ursprünglich Mittel der präzisen zeichnerischen Beschreibung, löst sich zunehmend von der Fläche. Sie wird selbst zum Material, tritt in den Raum und bildet fragile Gefüge zwischen Körper und Leere, Sichtbarkeit und Auflösung.
Aus einfachen, teils recycelten Materialien entstehen durch Wiederholung, Veränderung und räumliche Anordnung neue Strukturen. Vertrautes und zunächst Unscheinbares erhält eine andere Präsenz und wird auf neue Weise wahrnehmbar.
So entstehen Arbeiten von großer Leichtigkeit und stiller Spannung – offene Raumzeichnungen, die nicht nur betrachtet werden, sondern den Raum selbst und unsere Wahrnehmung von ihm verändern.
Bilder von der Ausstellung